Thomas Mann: Buddenbrooks – Reihe: Literatur entdecken, Leselust fördern
Mit den „Buddenbrooks“ gelang Thomas Mann 1901 der erste deutschsprachige Gesellschaftsroman von Weltgeltung. Auf Anregung seines Verlegers Samuel Fischer entstand aus einer kleinen Familienskizze von 1896 – 1900 in vierjähriger Arbeit das Porträt einer Lübecker Kaufmannsfamilie über vier Generationen – reich an autobiographischen Zügen und großartigen Einblicken in das hanseatische Großbürgertum des 19. Jahrhunderts.
Zwischen Aufstieg und Niedergang entfaltet Thomas Mann ein facettenreiches Bild der Lübecker Gesellschaft: Feste und Freuden, aber auch Alltagssorgen, Intrigen und Familienkonflikte. In der Figur des kleinen Hanno Buddenbrook wird der Autor selbst Teil des Geschehens.
1929 wurde Thomas Mann für die „Buddenbrooks“ mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Bis heute wurde der Roman in 38 Sprachen übersetzt, über neun Millionen Mal verkauft und mehrfach verfilmt.
Werner Schempp und Ulrich Klemm laden Sie ein, im GenerationenTreff anhand ausgewählter Textpassagen und Filmausschnitte Lust auf die (Wieder-)Entdeckung dieses großen Gesellschaftsromans zu bekommen.
Felix-Fabri-Saal
